Ich bin Pippa...
und manchmal der große Clown –
der Marions Alltag so richtig aufmischt.
Juli 2013....
Eine kleine Elster ist bei uns eingezogen. Sie wurde in einem Wohngebiet verlassen aufgefunden und wäre fast einer Katze zum Opfer gefallen. Trotz längerer Beobachtung des Ästlings konnte die Finderin keine Versorgung durch die Altvögel mehr beobachten.
Daher bat sie mich den kleinen Vogel zu übernehmen.
Relativ schnell sperrte die Kleine freiwillig, sobald ich mit ihrem Futter erschien. Rabenvögel, zu denen die Elster gehört, sind sogenannte Allesfresser.
Allerdings werden die Jungvögel hauptsächlich mit eiweißreicher animalischer Kost z.B. Insekten, Aas ect., versorgt.
So stellte ich ihr Futter aus folgenden Bestandteilen zusammen:
Mehlwürmer, Zophobas (eine Art Riesenmehlwurm), Wachsmottenlarven, Katzenfutter, Rinderhack, Nudeln, Hühnerherzen, Rührei mit Weichfutter vermischt.
Je älter die Kleine wurde, desto mehr pflanzliche Kost mischte ich bei. Das allerdings mit mehr oder weniger großem Erfolg d.h. was die Elster nicht mag, spuckt sie wieder aus ;-).
Die erste Woche wohnte sie in einer Papageienvoliere auf dem Balkon,
später bezog sie eine geräumige Gartenvoliere um ihre Flugmuskeln zu trainieren.
Als auch dieses Domizil zu eng wurde, wagten wir den nächsten Schritt in Richtung Freiheit und ermöglichten Pierrot von nun an den Freiflug.
Etwas mulmig war uns doch zu Mute, da er noch nicht vollständig futterfest war und auch viele Katzen hier bei uns in der Nachbarschaft wohnen.
Aber Pippi lernte unglaublich schnell sich zu orientieren und kam auf Zuruf herangeflogen, um sich ihre Lieblingswürmchen abzuholen.
Ihre Ausflüge dauerten nun immer länger und es kam irgendwann der Zeitpunkt, an dem es Abschied nehmen hieß. Bis dahin erfreuten wir uns allerdings an ihrem Schabernack und ihrer unglaublichen Neugier.
Elstern sind übrigens in der Lage sich selbst im Spiegel zu erkennen. Das können nur ganz wenige Tiere u.a. Schimpansen. Ich finde es sehr schade, das diese schlauen Kerlchen so einen schlechten Ruf haben. Daher hoffe ich mit meinem kleinen Artikel etwas zum positiven Image des Vogels beitragen zu können.
Hinweis im Sinne des § 3 Heilmittelwerbegesetz:
Alle aufgeführten Therapieverfahren sind schulmedizinisch noch nicht anerkannt









